Das Hundebad
Jeder Hundehalter kennt das Problem. Der Hund riecht komisch, das Fell glänzt nicht mehr wirklich und der Hund verliert Dreck. Auch ausgiebiges kämmen und bürsten löst das Problem nicht wirklich. Spätestens dann ist es soweit. Der Hund muss gebadet werden. Auch wenn es sinnvoll ist, das Bad gelegentlich noch mal zu verschieben, da es dem Hund nicht nur gut tut, lässt es sich ein- oder zweimal im Jahr nicht vermeiden. Dann muss der Hund in die Wanne. Allerdings sollte der Hund nicht allzu oft mit Seife oder Shampoo gewaschen werden, denn es schadet dem Schutzmantel des Fells und beeinträchtigt dadurch unter Umständen auch die
Gesundheit des Hundes. Es ist also nicht notwendig, den Hund jedes Mal zu baden, wenn er draußen im Dreck war. Auch ist es oft so, dass selbst Hunde, die draußen begeistert in jede Pfütze springen, vom Baden in der Badewanne keineswegs begeistert sind.
Da das Baden des Hundes unter Umständen eine größere Aktion werden kann, sollte man es entsprechend planen. Einen kleinen, kurzhaarigen Hund kann man sicherlich auch mal zwischendurch eben abduschen, aber bei einem großen, langhaarigen Hund wird das Bad mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Vor allem Hunde, die ursprünglich aus kalten Gegenden stammen und entsprechend viel Fell haben, wie zum Beispiel die Neufundländer, sind fast nicht nass zu bekommen. Hinzu kommt, dass man wahrscheinlich hinterher das Badezimmer putzen muss. Selbstverständlich muss man den nassen Hund auch so lange beaufsichtigen, bis er vollständig getrocknet ist, denn wenn er sich in feuchtem Zustand in irgendwelchen „wohlriechenden“ Substanzen wälzt, dann war der ganze Aufwand umsonst. Alternativ kann man den Hund natürlich auch trocken föhnen.
Den
Hund baden ist also meistens eine größere Sache, aber es lohnt sich dann doch, so schön wie nach dem Bad ist der Hund selten, auch mit sehr viel bürsten kriegt man das fast nicht hin.
About the Author
Astrid Kurbjuweit
info@hunde-stories.de