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Triathlon: Richtig sitzen auf dem Rennrad


Wer sich einmal bei einem Triathlon umschaut und dort die Möglichkeit hat, die Materialdepots in der Wechselzone zu begutachten, dem fällt bestimmt auf, dass ein Rennrad für diese Sportart so wichtig ist, wie die Laufschuhe. Doch wer mit dem Triathlon beginnt, der muss sich nicht unbedingt ein neues und schon gar kein sündhaft teures Rennrad zulegen. Nun darf man beim Triathlon grundsätzlich mit jedem Typ Bike an den Start gehen, allerdings wäre ein Hollandrad oder Omas alter Schutzblechhobel nicht unbedingt das richtige Gefährt. Wer Zweifel hat, der kann auch einen Bekannten fragen, der vielleicht schon den einen oder anderen Triathlon bestritten hat. Vielleicht kann man sich ja auch ein Rennrad ausleihen. Zumindest für den ersten Start. Es gibt eine Anekdoten aus der Triathlon Welt, wonach bekannte Athleten aufgrund einer Wett die Ironman-Distanz auch mit einem Hollandrad oder einem Tourenbike absolviert haben sollen. Manch einer ist sogar ins Ziel gekommen. Allerdings in einer Zeit, die für einen Weltklasseathleten im Triathlon undiskutabel ist. Man sieht also, es geht auch mit einem billigen Fahrrad. Grob zusammengefasst geht es aber bei der Wahl des Rades, das man für den Triathlon verwendet immer um einen Kompromiss aus Kraftübertragung und Fahrkomfort.

Grundsätzlich ist es egal, ob das Rennrad mit einem Triathlon- oder einem normalen Lenker ausgestattet ist. Es dürfen nur keine offenen Rohre nach vorne ragen. Alle diese Bauteile müssen verschlossen sein. Ähnlich wie auch im Radsport muss auch beim Triathlon die Sitzposition genau auf den Aktiven eingestellt sein. So sollte in Bezug auf die Sattelhöhe der Abstand zwischen dem unteren so genannten toten Punkt (tiefste Pedalposition beim Treten) optimal vermessen sein. Denn sie entscheidet auch beim Triathlon zu einem großen Teil darüber, wie viel Prozent der aufgewendeten Kraft tatsächlich auf das Pedal übertragen wird. Auch beim Triathlon gilt: Man kann die für die Hebelwirkung optimale Sattelhöhe anhand einer einfachen Formel selbst bestimmen. Wenn man auf dem Rennrad sitzt, sollte das ausgestreckte Bein noch ganz leicht angewinkelt sein, während der Fußballen auf den Pedalplatten ruht.

Autor / Information

Peter Constantin Redakteur der Agentur ZARTBITTER info@zartbitter.net


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Valentino
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