Motocross- Indoor und Outdoor Sport
Tatsächlich wird der Motocross Sport schon bald hundert Jahre alt, für eine motorisierte Sportart, ein recht stattliches Alter. Die ersten Rennen, welche noch auf Straßen Motorradrädern gefahren wurden, fanden in England im Jahr 1919 statt. Erst einige Zeit später wurden Änderungen an den Motorrädern vorgenommen, so dass sich mit der Zeit spezielle Cross Räder entwickelten. Die heutigen Motocross Motorräder oder Quads besitzen keine Straßenzulassungen mehr, da ihnen sicherheitsrelevante Teile fehlen. Im Motocross Sport wird auf Lampen, Ständer und Blinker verzichtet. Zum einen werden sie gar nicht benötigt und zum anderen würden sie auch recht schnell abfallen. Bei ihren waghalsigen Fahrten werden die Motorräder bis aufs Äußerste strapaziert. Die klassische Bezeichnung Motocross definiert die ursprünglichste Form, nämlich das Rennen draußen. Dazu werden spezielle Strecken genutzt, die meist fernab von Wohngebieten liegen, da der Lärm doch nicht ganz unwesentlich ist. Da aber im Winter diese Strecken aufgrund der Nässe unbrauchbar waren, erfand man das Supercross. Hier werden die Rennen in speziellen Hallen ausgetragen. Die Schwierigkeit im Supercross liegt eindeutig in den extrem kurzen Distanzen.
Der Motocrosser hat kaum Zeit eine Atempause einzulegen, im Gegensatz zum Motocross, wo man auf den Geraden auch mal durchschnaufen kann. Im Supercross Rennen folgt ein Sprung dem anderen, Anfahrt gibt es kaum. Deswegen ist der Indoor Sport auch eher für erfahrene Sportler geeignet. Bei offiziellen Rennen muss der Fahrer Schutzkleidung tragen. Stürze ohne die Kleidung würden lebensgefährliche Verletzungen nach sich ziehen. In den USA ist Supercross weitaus populärer als bei uns in Deutschland, dort werden Football Stadien genutzt, die schon mal schnell mit 75.000 Zuschauern gefüllt sind. Hier kommt ein gut besuchtes Rennen eher auf ungefähr 10.000 Zuschauer. Seit 2005 wird auch eine Weltmeisterschaft für weibliche Fahrer ausgetragen, bis dahin war der Sport nahezu ausschließlich den Männern vorbehalten. So ganz etabliert sind die Frauen noch nicht, zumindest nicht gemessen an den Zuschauerzahlen, aber dies wird sich garantiert im Laufe der Jahre auch noch ändern.
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Lisa Maier lisamaier@sofortsurf.de
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Lisa Maier
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