Extremsportart Windsurfen
Dass Windsurfen eine Extremsportart sein soll, wird wohl kaum jemand so recht glauben wollen, der nicht in den Insiderkreisen dieser Sportart verkehrt. Wer kennt nicht, aus dem einen oder anderen Sommer, Sonne, Sand und Meer Urlaub, die bunten Segel am Strand und die schnittigen Boards darunter? Ok, die meisten Menschen, die sich dort am Strand so herumtummeln, dürften wohl eher zu den Anfängern oder Hobbyfahrern dieser Zunft gehören und wenig Extremes mit ihren Surfboards zustande bringen. Wer aber seinen Blick etwas weiter vom Strand in Richtung Meer bewegt, dort wo sich die größeren Wellen und Strömungen brechen, und sich dann auch noch an den richtigen Stränden befindet, wie zum Beispiel auf Sylt oder dem Nordseestrand zwischen Schouwen Duiveland und Overflake im Süden der Niederlande, der wird eher einen Eindruck vom Extremsport Windsurfen erhalten. Das ganze natürlich auch nur wenn der passende Wind weht, so um die Zeit von Frühling und Herbst. Was man aber dann zu sehen bekommt, kann einem schon mal den Atem rauben. Da werden Sprünge und Salti gezeigt die jede Erdanziehung Lügen straft. Allein die Geschwindigkeit, die so ein Surfboard erreichen kann, ist schon sensationell. Wenn man diese Sportler dann so auf ihren Brettern sieht, wird einem sehr schnell klar, dass sie ihre Körper bis an die Grenze der Möglichkeiten belasten. Dort hinten im Meer sind aber auf jeden Fall nur Könner und Profis am Werk. Anfänger die meinten, das kann ich doch auch, haben ihren Übermut schon oftmals mit ihren Leben bezahlt. Solche sportlichen Höchstleistungen sind nur durch jahrelanges Training zu erreichen und selbst den Profis kann es mal das Genick brechen wenn sie etwas falsch machen. Deswegen ja auch Extremsport! Mittlerweile werden auch in Deutschland, auf Sylt, Welt- und Europameisterschaften ausgetragen, wo auch die Hersteller der Boards sich wahre Materialschlachten mit ihren Hitecmaterialien liefern. Leichter, fester, teurer scheint dort auf diesen Events der beste Weg zu Erfolg zu sein, wobei man leicht den Eindruck bekommen kann, dass der Mensch gar nicht mehr so viel zu tun hat. Aber jeder der sich dann einen dieser drahtigen Supersportler aus der Nähe anschaut, merkt sofort, dass es ohne extremen Körpereinsatz auch beim Windsurfen nicht geht.
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Julia Weise-Holtgräwe webmaster@artikel-basis.com
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