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Portwein - ein schwerer Südländer mit sonnigem Gemüt


Liebhaber überzeugt der Portwein durch seinen samtig süßen und schweren Geschmack. Aber nicht nur süß ist der edle Tropfen bei den Kennern sehr beliebt. Im Handel werden neben sehr süß (muito doce) und süß (dolce) Portweine auch halb trocken (meio seco), trocken (seco) bis sehr trocken (extra seco) geführt. Aber nicht nur hinsichtlich des Geschmacks gibt es Unterschiede, auch hinsichtlich der Farbtöne, der Reifung und des Alters unterscheidet man die Portweine.
Ruby Port ist die Bezeichnung für verhältnismäßig junge Portweine, die eine leuchtend rote bis tiefrote Farbe besitzen. Das Aroma ist sehr fruchtig. Sie sind höchstens 3 Jahre alt und werden nach der Herstellung für den sofortigen Verzehr in Flaschen abgefüllt. Portweine mit der Bezeichnung Tawny Port zeichnen sich aus durch ihren violett- bis bernsteinfarbenen Farbton. Sie reifen circa 3 Jahre in kleinen Eichenfässern (so genannte „Pipen“). Durch die Lagerung im Holzfass ist der Tawny von komplexeren Duftnoten wie Vanille, Nüssen, Bratäpfeln oder Backpflaumen geprägt.
Aber nicht nur rote Trauben werden für die Herstellung de Portweines ausgewählt. Der White Port wird aus weißen Trauben hergestellt. Damit Farbe und Duft nicht ihre Frische verlieren, reift er in Stahltanks und nicht in Holzfässern. Nach ungefähr 3-jähriger Reifezeit kommt er verzehrfertig in den Handel. Er wird gekühlt als Aperitif oder zum Essen serviert. Aber auch in Cocktails macht er eine gute Figur. Mit Tonic Water, Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe ist er ein sehr erfrischender Genuss und eine gute Alternative zur bekannteren Variante mit Gin.
Die Süße des Portweins wird durch die Zugabe von Branntwein während des Gärungsprozesses erreicht, die Gärung wird unterbrochen und die Restsüße bleibt erhalten. Gleichzeitig erhöht sich auch der Alkoholgehalt, der in der Regel zwischen 19 und 22 Prozent beträgt. Den Portwein, wie wir ihn heute kennen und lieben, haben wir maßgeblich den Engländern zu verdanken. Großbritannien wurde durch die Handelskrise mit Frankreich gezwungen, Alternativen im Weinhandel zu suchen. Im ausgehenden 17. Jahrhundert schlossen die Engländer mit den Portugiesen ein Abkommen, das im Gegenzug zu Weinlieferungen den Portugiesen Fischfangrechte vor den englischen Küsten einräumte.

Autor / Information

http://www.portweine.com/ Daniel Franke Fechnerstraße 14 04155 Leipzig


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Daniel Franke
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