Stephan Bauer will den „verlorenen Mann“ wiederfinden
Der Kaberettist Stephan Bauer ist einer von den Männern, die den „neuen Mann“ und somit auch sich selbst bemitleiden. Köln News stellt ihn vor: „Ja, die armen Männer von heute…“, das scheint Stephan Bauers Motto zu sein. Der aus Niedersachsen stammende 42-jährige Spaßvogel kennt natürlich ganz genau die Probleme mit denen Männer im einundzwanzigsten Jahrhundert zu kämpfen haben. Alle seine Witze bauen darauf auf. Sich selbst und andere Vertreter der Spezies Mann hat er genauestens unter die Lupe genommen. Bei ihm kommen die Männer auf die Couch. Ängste, Neurosen und Eitelkeiten jüngerer und älterer Vertreter werden begutachtet und belächelt. Schön, denkt man sich da als Frau, endlich mal schadenfroh einem Mann bei Lästereien zuhören und -sehen ohne selbst aufs Korn genommen zu werden. Aber Pustekuchen. Natürlich kriegen die Frauen auch ihr Fett weg; doch durchaus in charmanter Manier und nicht mit derben Schenkelklopfern. Stephan Bauer, das ist reifer Humor für ein gebildetes und anspruchsvolles Publikum.
Köln News findet, dass sich in dem Programm „kabarettistischer Anspruch“ und „populäre Stand-up-Comedy“ vereine. Monologisch reflektiert und schwadroniert Stephan Bauer über Minderwertigkeitskomplexe und die Reaktionen des schönen Geschlechtes auf seine Weltsicht. Scharfzüngig und dynamisch berichtet er von den Schattenseiten des Lebens als Single, macht sich Gedanken über Hemmungen oder wie man am besten Deutschlehrerinnen um den Finger wickelt. Weitere Topics sollen laut Köln News „Französisch, Frauenangst, Flugangst, Sexualität, Störungssymptome und Selbsthilfegruppen“ sein. So erzählt endlich mal einer die Wahrheit über die Männer, denen man als Frau, so vielfältige Neurosen gar nicht zugetraut hätte. Das neue Programm heißt treffend „Auf der Suche nach dem verlorenen Mann“. Von seinem Schlag her vergleicht Köln News den Kabarettisten mit Dieter Nuhr. Termine kann man ebenfalls auf Köln News nachlesen. Für nur 15 Euro kann man ihn Anfang April im Kulturforum Düsseldorf zuhören und sich hoffentlich kaputtlachen. Einen Vorgeschmack findet man auch auf seiner Homepage.
Autor / Information
Elizabeth Bourne
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Elizabeth Bourne
Artikel wurden bisher 537 gelesen | Dieser Artikel hat eine Wortanzahl von: 305
Artikelbewertung: Keine Bewertung vorhanden
Du musst eingeloggt sein, um kommentieren zu dürfen!
Kommentare
Kein Kommentar geposted.
Kommentar hinzufügen
Um ein Kommentar zum Artikel abzugeben bitte einloggen --> Login.Verlinken Sie diesen Artikel auf Ihrer Webseite:




