Informationen rund ums Haar
Die Haare eines Menschen gelten als das sichtbare Zeichen für eine gepflegte Erscheinung und als Ausdruck für die eigene Persönlichkeit. Die Haare gehören wie die Nägel auch zu den so genannten Anhangsgebilden der Haut. Sie bestehen aus den verhornten Zellschichten der Haut, die sich, wie auf einem Faden aufgefädelt, hintereinander aufreihen und werden auch als lange Hornfäden bezeichnet. Horn besteht im Wesentlichen auf Keratin, was deshalb auch Hornsubstanz genannt wird. Das gesamt Haarorgan besteht nicht nur aus dem sichtbaren Haar, dem Haarschaft, sondern auch aus Teilen die in der Haut verborgen liegen, der Haarwurzel und dem Haarbalg, oder Haarfollikel. Dieser Haarbalg ist eine längliche Einstülpung der Oberhaut, der Haarwurzelscheide oder Haarfollikel, an dessen unterem Ende die Haarwurzel liegt, der Teil in dem das Haar neu gebildet wird. Die Haarwurzel selbst ist tief in der Lederhaut verankert, manchmal reicht sie sogar bis in die Unterhaut. Das Haar selbst wird an der sogenannten Haarpapille gebildet. Hier herrscht rege Zellteilung und in diesem Bereich münden zur Versorgeung des Haares auch Blutgefäße und sogar Nervenzellen. In diesem Bildungsbereich lagern auch zahlreiche Melanozyten, die in das neu entstehende Haar ihre Pigmente abgeben. So wird das Haar je nach Pigment farbig von blond bis dunkelbraun. Erst wenn die Melanozyten aufgrund des Alters oder einer Erkrankung keinen Farbstoff mehr bilden können, wächst das Haar ohne Farbe nach und erscheint weiß. Graue Haare in dem Sinn gibt es gar nicht, sie erscheinen nur grau, weil dieses Weißwerden eben ganz allmählich stattfindet, so dass es lange Zeit eine Mischung aus weißen und dunkleren Haaren ist. Der Haarfollikel ist außerdem von einem Muskelring umfasst. Diese Muskeln können sich, beispielsweise bei einem Luftzug, zusammenzeihen, so dass die Gänsehaut entsteht. Die Haare wachsen nahezu am ganzen Körper. Doch heute werden sie meist nur noch auf dem Kopf gern gesehen, weshalb andere Körperpartien fleißig mit Rasierern und anderen Haarentfernungsmitteln traktiert werden. Auch eine dauerhafte Haarentfernung ist mittlerweile möglich. Dazu gehört beispielsweise die Lasertechnik und die ILP-Lichttechnik.
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Andreas Mettler - Andreas Mettler
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: findur
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