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Frauenkleider - Ein Querschnitt durch die Jahrhunderte


Schaut man zurück durch die verschienden zurückliegenden Epochen, ist es zum Teil kaum zu glauben, welchen Mode-Trends die Frau unterworfen war.

Die schlichten, eng anliegenden Kleider (http://www.7trends.de/kleider/) des Mittelalters, die zum Teil recht tief ausgeschnitten waren, wurden während der Renaissance und der Reformation schnell abgelöst von hochgeschlossenen, dunklen Kleidern mit Puffärmeln, die mit einer Haube ergänzt wurden. Hierin lag der Grundstein für die wallenden Kleider des Barock, welche sich nicht nur durch exquisite Stoffe auszeichneten, sondern auch den heute noch berühmten Reifrock einführten. Über diesem trug man viele Lagen Stoff und schnürte das Dekolltée der Damenwelt in ein Corsett. Ebenfalls immernoch berühmt aus dieser Epoche sind die teilweise sehr hohen weißen Perücken, mit denen sowohl die Herren, als auch die Damen ausgestattet waren.

Die Kleider des Rokoko unterschieden sich von denen des Barock besonders in ihrer Vielzahl von Details und ihrer Farbgebung. Sowohl die Malerei als auch die Damen-Mode zeichnete sich durch besonders helle Farben aus. Frauen trugen zu ihren verspielten Kleidern zudem oft einen Strohhut mit Bändern, die farblich auf das Kleid abgestimmt waren. Ziel dessen sollte es sein, trotz raffinierter Mode trotzdem natürlich zu wirken. Zur zeit der französischen Revolution werden die Gewänder der Damen wieder schlichter. So wurde z.B. gern ein einfaches weißes, unter der Brust gebundenes Kleid mit geradem Schnitt getragen.

Sämtliche bisher genannten „Trends“ der Damen-Mode zeichneten sich dadurch aus, dass sie ausnahmslos aus bodenlangen Kleidern bestanden. Diese Richtung ändert sich auch nicht zu Zeiten des Biedermeier, in der die Frauen wieder weite, mit Puffärmel versehene Kleider trugen und diese meist am Hals mit einer Krause endeten. Der Frauenkörper wird fast vollständig in Stoff gehüllt – die langen Ärmel werden durch Handschuhe vervollständigt.

Dieser allgemeine Trend der Damen-Mode, der sich durch die Verschleierung des fraulichen Körpers auszeichnet, wird erst Mitte des 20. Jahrhunderts gebrochen. Erst in den 70er Jahren wird der Minirock erfunden und Hand in Hand mit ihm das Minikleid. Zudem war es erst zu Beginn des Jahrhunderts in Mode gekommen, dass auch Frauen Hosen tragen können. Bedenkt man die Lange Vorgeschichte des Damen-Kleides, ist es erstaunlich in welch kurzer Zeit es der Hose gelang zum beliebteren Kleidungsstück zu avancieren.

Autor / Information

Lena Bronczki is a Fashionista.


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Lena Bronczki
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