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Zahlreiche Neuerungen in der Version 10 lassen Solaris im neuen Licht erscheinen


Mit dem Release Solaris 10 hat Sun Microsystems sicherlich einen Meilenstein in der Entwicklungsgeschichte des hauseigenen Betriebssystems gesetzt. Denn diese Version wurde mit derart vielen Verbesserungen bzw. neu entwickelten Funktionalitäten versehen, dass sich durch den Einsatz von Solaris 10 für den Anwender völlig neue Möglichkeiten eröffnen, die sich nicht zuletzt auch im Produktivbetrieb deutlich spürbar machen. Zu derartigen Novitäten gehört beispielsweise der Metaslot im Cryptographic Framework. Mit dieser Komponente kann eine Applikation, die der Verschlüsselung bedarf die passenden Anforderungen bzgl. der Kryptographie angeben. Mit Hilfe dieser Information wird dann der bestmögliche unter den im System verfügbaren Verschlüsselungsmechanismen bereitgestellt. Dabei macht es der Metaslot möglich, dass die entsprechende Applikation über einen einzigen Slot eine transparente Konnektivität zu jedem beliebigen Verschlüsselungsservice herstellen kann, der verfügbar ist. Dieses Feature ist standardmäßig aktiviert, lässt sich jedoch auch auf Wunsch wieder abschalten. Ein anderes Beispiel stellt der Grand Unified Bootloader, kurz: GRUB, dar, der in Solaris 10 neu eingeführt wurde. GRUB ist für x86-Plattformen konzipiert und wird dafür verwendet, um ein Boot-Archiv, d.h. ausgewählte Dateien, die für das Betriebssystem von äußerster Wichtigkeit sind, in den Systemspeicher zu laden. Ein angenehmer Nebeneffekt durch den Einsatz von GRUB stellt die Möglichkeit dar, aus einer Anzahl installierter Betriebssysteme jeweils das gewünschte zu booten. Ansonsten verbessert GRUB den Ladevorgang bei Solaris im großen und ganzen. Denn das Booten erfolgt nicht nur schneller, sondern es lässt sich zudem von USB-Speichergeräten aus vornehmen. Auch werden sämtliche Realmode-Treiber beseitigt und das DHCP-Setup zum Preboot eXecution Environment-Booten gestaltet sich nun einfacher. Zum Schluss soll noch auf die vorgenommenen Verbesserung in Bezug auf das Management von Speichermedien eingegangen werden. So kann das Kommando „vold“ nun auch Module erkennen, die hotplug-fähig sind. Konkret heißt es: wird ein neues Speichermedium hinzugefügt, so wird dieses durch „vold“ ganz automatisch erkannt und gemountet. Handelt es sich hierbei jedoch um ein Diskettenlaufwerke älterer Bauart oder eines ohne USB-Interface, so kann es durchaus notwendig sein, erst „volcheck“ auszuführen. Und wer noch weitere Infos zu den neuartigen Leistungsmerkmalen in Solaris 10 wünscht, der findet auf folgender Veranstaltung garantiert den richtigen Ansprechpartner - Seminar Solaris, Training Solaris.



Autor / Information

Gisela Bsdok abisz2@gmx.net


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Bsdok
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