Vital und Fit durch Teegenuss
Nach der tradiotionellen orientalischen Norm bereitet man Tee in der mit warmen Wasser ausgespülten Kanne zu, benutzt pro Trinkgefäß einen TL Teeblätter, übergießt sie mit siedendem Wasser und gießt dann den Aufguss nach sechs min. in eine weitere Kanne ab. Teeliebhaber raten an, den Aufguss nur zwei min. ziehen zu lassen, weil nach dieser Zeit die im Tee beinhalteten Gallotanninen frei werden, welche den anregenden Effekt des Koffeins im Tee mindern. Tee kann man nach Vorliebe mit Vollmilch, Kandiszucker, Honig, oder Arrak trinken. Die Behauptung, in Teebeuteln sei Tee minderer Güteklasse, ist nicht wahr. In den Teebeuteln sind erlesenere Qualitäten ohne Stängel. Jeder der ein Tee-Ei nutzt, sollte jenes maximal bis zur Mitte befüllen. Durch das Überschütten mit heißem Wasser schwemmen die Blätter auf und nehmen so an Größe zu. Tee benötigt zu der Aromenentfaltung Luft. Der Geschmack des Teeaufgusses ist von der Qualitätsklasse abhängig. Die erstklassigste Qualität liefern die Hauptknospen und die zartesten Blättchen der Teepflanze. Wenn die Teeblätter gepflückt wurden, müssen sie fürs Erste welken, später werden sie gestückelt, fermentiert und vollständig entwässert. Manche Tees werden jedoch nicht fermentiert sondern mit Wasserdampf behandelt. Heilsame Ingredenzien, welche vor Krebs schützen, bleiben bewahrt. Der gesündeste Tee allgemein soll der Jiaogulan Aufguss sein, der ebenfalls "Kraut der Unsterblichkeit" heißt, weder Thein noch Koffein beinhaltet, aber doch belebend ist und eine positive Auswirkung auf das Wohlbefinden von Menschen und Tieren hat. Die Blätter der rasant heranwachsenden, maximal neun Meter großen Pflanze, welche zu den rosenähnlichen Pflanzen gehört, werden in der russischen Heilkunde als Arznei verwendet. Der Jiaogulan zählt in der EU nicht zu den Medikamenten, sondern ist ein Nahrungsergänzungsmittel. In Amerika wird jener ein bisschen lieblich schmeckende Tee, dort auch als "Altershemmender-Tee" betitelt, schon eine ganze Zeit lang verzehrt, hier allerdings ist er noch ziemlich unbeachtet. Ein Tee der gänzlich außergewöhnlichen Klasse ist Reishi, ein Pilz, dessen therapeutische Wirkung das Immunsystem, die Nieren und den Stoffwechsel vorteilhaft beeinflusst. Der Thailändische Name Ling Win steht für "Pilz des ewigen Lebens" beziehungsweise "Zehntausend-Jahrzehnte-Pilz". Für den Tee werden fein geschnittene, getrocknete Stücke verwendet, welche einen Tag lang in warmen Kristallwasser einweichen sollten. Schließlich wird der Trunk mit dem Pilz erwärmt und zwölf min. gekocht und anschließend abgeschüttet. Der Jiaogulan schmeckt ein wenig bitter und kann mit Waldhonig oder Zucker gesüßt werden.
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Karl Krueger
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: karl krueger
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