Lapacho als natürliches Heilmittel
Die Wiederentdeckung der Pflanzenheilkunde erschließt uns das Wissen jahrtausendalter Heiltraditionen. In unterschied¬lichen Gegenden der Welt werden die jeweils verfugbaren Heil¬pflanzen seit jeher zur Behandlung zahlreicher Leiden eingesetzt — heute ist dieses Wissen weltweit verfügbar.
Innerliche Anwendungen
Im Mittelpunkt der natürlichen Behandlung mit Lapacho stehen neben der Zubereitung auch die Dosierung und die Art der An¬wendung. Es ist ein Unterschied, ob Sie Lapachotee zum reinen Genuss trinken, oder ob Sie ihn therapeutisch einsetzen möchten. Im zweiten Fall sind einige einfache Regeln zu beachten.
Regeln für die Einnahme des Tees
• Auch bei der therapeutischen Anwendung sollten Sie nicht mehr als einen Liter Lapachotee über den Tag verteilt trinken, und zwar vor oder zwischen den Mahlzeiten.
• Obwohl der Inkatee in Südamerika vorzugsweise kalt getrunken wird, ist es in unseren Breiten sinnvoller, ihn warm zu trinken - dies gilt zumindest für die kalte Jahreszeit.
• Da Lapacho sehr viele Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, sollten Sie den Tee immer kurmäßig, also ganz gezielt einsetzen. Es ist nicht sinnvoll, über mehrere Monate hinweg große Mengen Lapachotee zu trinken. Als Genusstee sollten ein bis zwei Tassen am Tag genügen. Vergessen Sie nicht, dass Lapachotee ein Heilmittel ist. Bei jedem Heilmittel ist die richtige Dosierung von ausschlaggebender Bedeutung. Schon Paracelsus (1493—1541) bemerkte, dass allein die Dosis darüber entscheidet, ob ein Stoff heilsam oder giftig ist. Ebenso wie viele Kräutertees nicht literweise getrunken werden dürfen, da sie spezifische Heilwirkungen haben, sollten Sie es auch vermeiden, mehr als einen Liter Lapachotee am Tag zu trinken.
• So wichtig Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente bei Krankheiten oder zivilisationsbedingten Mangelerscheinungen sind, so unsinnig ist es, den Organismus mit diesen Stoffen zu überschwemmen. Dies ist auch der Grund dafür, dass Sie während der Lapachokur vermeiden sollten, zusätzlich synthetisch erzeugte Mineralstoffpräparate zu sich zu nehmen.
• Erfahrungsgemäß treten Heilerfolge bei der Verabreichung von Lapachotee sehr schnell ein. Oft genügen wenige Tage, um erstaunliche Wirkungen zu erzielen. Bei chronischen Erkrankungen kann es jedoch sinnvoll sein, ihn über einen längeren Zeitraum hinweg zu trinken.
Die
■ Die Indianer Perus und Boliviens nannten den Lapachobaum den Baum des Le¬bens und den Beschützer der Lebenskraft.
■ Doch auch innerhalb der modernen Botanik gibt es für die Pflanze verschiedene Namen, wozu die geografische Trennung und die unterschiedliche Anzahl der Fiederblättchen geführt haben.
■ Als Zusatz zum Oberbegriff »Tabebuia« tauchen daher u. a. auch folgende Namensanhängsel auf:
-avellanedae (Argentinien)
- nicaraguensis Blake (Zentralamerika)
- palmeri Rose (Mexiko)
-schunkevigoi Simpson (Peru)
- impetiginosa Mart. ex DC. (Brasilien)
Autor / Information
Helmut Schneider
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: schneiderlein91
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