Herstellung der Bachblüten
Die Herstellung der Bachblüten erfolgt noch heute nach den von Edward Bach entwickelten Methoden. Laut Bach sollen die Blüten und Pflanzenteile ihre Schwingungen als heilende Energie an das Wasser abgeben. Dabei unterschied er zwei Methoden, die der Sonnenmethode und der Kochmethode. Die einzelnen Blüten werden an den ehemals von Bach festgesetzten Standorten gesammelt und nach den von ihm beschriebenen Potenzierungsmethoden verarbeitet.
Unter Potenzieren, auch Dynamisieren genannt, versteht man in der Homöopathie angewandte Methode zur Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln. Die unter diesem Zubereitungsverfahren entstandene Arzneisubstanz wird schrittweise mit Wasser oder Alkohol verdünnt, bis teilweise der Ausgangsstoff nicht mehr nachweisbar ist. Damit sollen die unerwünschten Nebenwirkungen der Substanz minimiert werden, aber nicht die erwünschten Wirkungen.
Sonnenmethode
Bei der Sonnenmethode werden an einem sonnigen und wolkenlosen Tag Blüten im Stadium ihrer vollsten Entfaltung gepflückt und in eine Glasschüssel mit reinem Quellwasser gelegt. Dies sollte idealerweise morgens zwischen 8.00 und 9.00 Uhr geschehen. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass die Blüten nicht direkt berührt werden sollten. Die Schale muss mindestens drei bis vier Stunden in der Sonne stehen bleiben, möglichst nahe dem Standort der ausgewählten Pflanze. Die Schale mit den Blüten darf nicht überschattet werden, da dadurch die Wirksamkeit der Essenz verringert wird. Bach hat versucht mit dieser Methode eine Verbindung zum Pflanzenwesen aufzubauen, um in Einklang mit der Pflanze zu handeln. Wenn die Blüten zu welken beginnen, werden sie vorsichtig entfernt. Die zurückbleibende Flüssigkeit muss sofort mit etwa 40%-igem Alkohol konserviert werden. Die Sonnenmethode ist für alle Pflanzen geeignet, die sich in der Blütezeit unter der intensivsten Sonneneinstrahlung befinden. Diese Ur-Tinktur wird 1:240 verdünnt, um die eigentliche Blütenessenz herzustellen zu können. Sie kann in Vorratsflaschen abgefüllt werden.
Kochmethode
Bei den Pflanzen, deren Blüten sich früh im Jahr entfalten, also den Frühblühern, besonders aber von Baumblüten, reicht die Intensität des Sonnenlichtes für die Anwendung der Sonnenmethode nicht aus. Darum wird zur Herstellung der Essenzen die Kochmethode benutzt. Ebenso eignet sie sich für holziges Pflanzenmaterial. In einem Emaille-Topf werden Blüten, blühende Zweigstücke, Zweige und Blättchen direkt nach der Ernte mit Quellwasser bei schwacher Hitze aufgekocht. Beim Welkwerden der Blüten - nach etwa 30 Minuten - wird der Vorgang beendet. Die abgekühlte Mischung wird nach dem Filtrieren in der gleichen Weise konserviert und weiter behandelt wie bei der Sonnenmethode.
Weitere Herstellung
Unabhängig von den gewählten Methoden werden die Blüten ohne jegliche Berührung aus dem Wasser entfernt und mit Brandy im Verhältnis 1:1 konserviert. Auf diese Weise erhält man die Ur-Essenz oder auch die sogenannte Mutteressenz, die durch den Zusatz von Alkohol nahezu unbegrenzt haltbar ist. Die so gewonnene Ur-Essenz erhält man nicht im Handel. Aus dieser Ur-Substanz wiederum werden die Konzentrate, auch die sogenannten Stockbottles, hergestellt. Die Stockbottles sind wiederum die Basis, aus der die Anwendungslösungen hergestellt werden. Sehr wichtig ist, dass alle erstellten Mischungen an einem kühlen Ort und ohne jedwede Beeinflussung durch Elektrosmog oder sonstige Störfelder aufbewahrt werden.
Wer bei der Herstellung auf Alkohol verzichten möchte, kann auch stilles Quellwasser zu den Bachblüten hinzufügen. In diesem Fall muss die Essenz im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Haltbarkeit solcher Ur-Substanzen hält allerdings nur für eine Woche vor.
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Vic Anhalt
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: sundowner33
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