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Anerkennung der Homöopathie


Wenn man von homöopathischen Mitteln spricht, dann denken immer noch viele an Wunderheilmittel oder Placebo-Effekt. Die Lehre, die dahinter steckt ist für sie nicht greifbar bzw. zu unglaubwürdig. Dabei haben homöopathische Mittel in den letzten Jahren einen regelrechten Aufschwung erlebt. Homöopatische Mittel sind jetzt auch in fast allen Apotheken erhältlich. Die Homöopathie geht auf den Arzt Samuel Hahnemann zurück, der im 19. Jahrhundert das Grundprinzip prägte: „Similia similibus curentur - Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“.
Samuel Hahnemann ging davon aus, wenn ein Mittel ganz bestimmte Krankheitszeichen hervorrufen kann, so kann es eine Erkrankung mit diesen Krankheitszeichen auch kurieren. Sein erster Test machte Hahnemann mit Chinarinde. In diesem Zusammenhang stellte er fest, dass dieser Stoff die gleichen Beschwerden wie Malaria hervorrief und somit das passende Medikament für die Therapie von Malaria war.

Auch die recht gut bekannten Schüßler Salze gehören zur Homöopathie. Sie werden auch Biochemie bezeichnet, also die Chemie der Biologie. Die Schüßler-Salze sind in natürlicher Form in jedem von uns enthalten. Gefunden wurden die Schüßler-Salze vom Namensgeber, dem Arzt Dr. Wilhelm Schüßler im 19. Jahrhundert. Die Wirkung der Schüßler Salze ist wissenschaftlich noch nicht belegt, jedoch zeigt ihre Anwendung in vielen Fällen die gewünschte Wirkung. Insgesamt gibt es 27 Schüssler Salze, wobei nur die ersten 12 tatsächlich von Dr. Schüßler entdeckt wurden. Die übrigen 15 Ergänzungsmittel wurden nach und nach von seinen Schülern entdeckt. Die Versandapotheke mycare bietet in ihrem Shop viele dieser Mittel zum Kauf an. Gerade junge Eltern greifen gerne darauf zurück, weil die Globulis bei Kindern beliebter sind, als die unbeliebte Tabletten- oder Zäpfchenform.

Schüßler selbst erklärte wohl, dass sein Verfahren "kein homöopathisches" sei, weil es gerade eben nicht auf dem Simile-Prinzip beruhe, stattdessen auf physiologisch-chemischen Vorgängen im menschlichen Organismus zurückzuführen sei. Lange Zeit war die Einordnung der Schüßler Salze kontrovers diskutiert. Teilweise stritten die Anhänger beider Lehren miteinander. Am Ende bleibt aber der Zweck gleich. Es geht um die Gesundheit des Verbrauchers.

Autor / Information

Christin Meixner


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: aspen
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