Wenn die trennung nicht akzeptiert wird
In Deutschland lassen sich jährlich tausende von Paaren wieder scheiden. Und das meist nach einer doch recht kurzen Beziehung. Und auch viele Lebensgemeinschaften zerbrechen nach vielen Jahren. Es wird dabei immer wieder vom verflixten 7. Jahr gesprochen, in dem sich sehr viele für einen trennung entscheiden.
Nicht selten kommt es dann insbesondere nach sehr langen Beziehungen dann zu zum Teil sehr fragwürdigen Versuchen den Ex, bzw. die ex zurück zu gewinnen. Häufig wird ein derartiger Versuch insbesondere bei einer nicht einvernehmlichen trennung von dem Partner unternommen, der verlassen wurden mit dem Trennen nicht einverstanden war. Dabei ist ein Versuch den Ex oder die ex zurück zu gewinnen meist doch sehr fragwürdig, denn schließlich war die Beziehung in den Augen desjenigen, der sich getrennt hat, schlecht und nicht erhaltenswert. Dabei ist nicht nur das Getrennt sein vom Partner an sich für den Betroffenen aus psychologischer Sicht gesehen ein Trauma, sondern auch die Versuche den Ex oder die ex zurück zu gewinnen.
Bevor ein Partner sich auf eine neue Beziehung einlässt muss er zudem mit der alten Beziehung abgeschlossen haben. Dem Partner, von dem aus das sich Trennen ausging, hat damit meist keine Probleme. Hin und wieder gelingt es einigen verlassenen Partnern dennoch den Expartner zurück zu gewinnen. Meist ist es aber so, dass sich das Trennen wie ein Schlussstrich unter die Beziehung auswirkt. Insbesondere für den verlassenen Partner ist die Trennung mit gesellschaftlichen Folgen verbunden. Insbesondere Kontakte zu gemeinsamen Freunden können darunter leiden. Häufig führt – wenn es nicht gelingt den Expartner zurück zu gewinnen und man nicht einmal in Freundschaft miteinander verbleibt – zur vorübergehenden gesellschaftlichen des einen Partners und den Rückzug in Isolation und Einsamkeit. Trost finden fiele dann erst wenn sie wieder eine neue Partnerschaft haben. Bis diese Stabilität (wobei hier die Angst des Verlassenwerdens immer wieder hoch kommen kann) erreicht ist, gibt es allerdings häufig viele Übergangsbeziehungen.
Autor / Information
Elke Lohre
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Beate
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