Vertrauen und Kontrolle
Zugegebenermaßen hält sich das Risiko in einem Supermarkt oder Ähnlichem betrogen zu werden, einigermaßen in Grenzen, zumal das Bekanntwerden eines solchen Vorgehens katastrophale Auswirkungen für ein Unternehmen haben kann oder wird.
Außerdem existieren unzählige Vorschriften und Gesetze, sei es seitens des nationalen Eichamts oder der Europäischen Union, die es einzuhalten gilt.
Wie genau aber Waagen tatsächlich messen und ob die Eichung auch noch immer aktuell und gültig ist, darüber kann man sich durchaus Sorgen oder zumindest Gedanken machen.
In großen Supermärkten und Ketten wird es recht regelmäßig zu Eichungen der Wägezellen und auch zu Kontrollen kommen, eben einerseits, weil von einer Abweichung eine große Summe Konsumenten betroffen wären und andererseits, beziehungsweise auch deshalb, weil bei solchen großen Unternehmen natürlich auch einiges an Bußgeld zu holen ist. Auch wenn keine offiziellen Auslobungen oder andere Belohnungen existieren, so wird es der Beamtenkarriere sicher nicht abträglich sein, solche Ungereimtheiten aufzudecken.
Aber aus diesen genannten Gründen und auch weil sich die Supermarktinhaber, -pächter und -manager dieser Gefahr bewusst sind, funktionieren die Anlagen in solchen Betrieben meist sehr exakt. Das Problem, wo man auch wirklich leicht einmal etwas draufzahlt, sind eher kleine Märkte und Betriebe und, diese ganz besonders und deshalb genießen sie auch einen etwas zweifelhaften Ruf in jene Richtung, Marktstände. Da nimmt man es mit der Eichung schon mal nicht ganz so genau, hat vielleicht auch den Finger an der Waagschale, damit die Ware ja nicht „zu leicht wird“, und wird auch seltener von der Obrigkeit kontrolliert.
Dass so ein Wäger dann auf einen solchen Verdacht hin natürlich vollkommen entrüstet ist, leuchtet auch ein, aber das heißt noch lange nicht, dass tatsächlich alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Man kann ja dann zum Beispiel nach dem Einkauf einmal die eigene Küchenwaage zu Rate ziehen und den lieben Standbesitzer mit den Ergebnissen beziehungsweise den Diskrepanzen zu seiner Waage konfrontieren.
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Sandra Vassner sandra.vassner@googlemail.com
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: sandra-vassner
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