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Das vergessene Tauerngold


Kaum ist es zu glauben und dennoch ist es wahr. Es gibt Gold in kilometerlangen Stollengängen im Tauerngebirge. Schon im Mittelalter wurde dort mit Hammer und Schlegel Gold abgebaut. Das legte den Grundstein für ein kilometerlanges Stollengewirr, das bis tief in die Berge hinein reicht. Am Höhepunkt des österreichischen Goldrausches wurden hunderte Mienen betrieben. So ist es nicht verwunderlich, dass noch heute Forscher der Universität Salzburg auf der Suche nach Gold sind. Inzwischen sind die Goldvorkommen in Vergessenheit geraten und die Forscher werden belächelt. Doch sie sind sich ihrer Sache sicher: es muss noch Gold mitten in Österreich geben. Es gibt noch goldhaltige Erzadern in den Bergen, so das Wissen der Mineralogen. Bisher wissen sie noch nicht, wo genau sich die reichsten Vorkommen verstecken. Bis die Forscher das herausgefunden haben, wird es wohl keinen erneuten Goldabbau in Österreich geben.
In den Goldstollen, die schon im Mittelalter ausgebeutet wurden, wird nichts mehr zu finden sein, da sind sich die Wissenschaftler sicher. Allerdings sind Minen vielversprechend, in denen bisher Kupfer, Blei oder Arsen abgebaut wurde. Bei genauer Betrachtung finden sich dort sogar große Goldkristalle im Schutt. Die mittelalterlichen Bergleute interessierten sich wohl nur für die anderen Metalle und ließen das Gold links liegen. So wäre es möglich, dass die damaligen Bergleute gar eine ganze Goldader übersehen haben, weil sie nur nach anderen Metallen gesucht haben und blind für das Edelmetall waren. Und tatsächlich, bei einer Expedition finden die Mineralogen heraus, dass sich sehr reiche Goldadern finden lassen, wo früher nur Arsen abgebaut wurde. Die Goldgehalte übertreffen diejenigen der reichsten Lagerstätten der Welt. Als eine australische Firma gar eine Sprengung vornimmt, kommen reiche Silber- und Kupfererzvorkommen zum Vorschein. Dazwischen findet sich pures Gold. Und das mitten in den Hohen Tauern. So hat der Forscher das vergessene Tauerngold wiederentdeckt.
Bald wird es also vielleicht möglich sein, ein Schmuckstück aus Tauerngold zu kaufen. Wer wert auf einen regionalen Charakter legt, wird davon sicher begeistert sein. Wenn das Schmuckstück dann nicht mehr gefällt, kann es – wie jedes andere auch – bei Briefgold.de veräußert werden.

Autor / Information

Sophie Schütz Elsa-Brandström-Straße 25 72074 Tübingen


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: SophieSch
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