Unbeeindruckt von der Krise
Man sollte annehmen, dass bei deutschen Verbrauchern gegen Ende des Jahres 2011 das Geld nicht besonders locker saß. Und trotzdem hatten die Händler bisher nicht viel zu meckern, was den Umsatz des Weihnachtsgeschäftes angeht. Nach Informationen der Onlineausgabe des Magazins der Spiegel ignorieren die Verbrauchen die Krise. Oder anders gesagt: die Leute kaufen unbeeindruckt von schlechten Konjunkturprognosen ein. Überhaupt hat man in den letzten Wochen häufiger gehört, dass die Deutschen sich wenig beeindruckt zeigen von der Finanzkrise. Das Vertrauen in die Finanzwirtschaft ist zwar gesunken, aber das tut der Konsumstimmung nur wenig Abbruch. Worüber sich die Menschen aber Gedanken machen, ist die Anlage ihres Vermögens. Aktienspekulationen sind längst nicht mehr so beliebt, wie noch vor der weltweiten Wirtschaftskrise. Zu den Klassischen Investitionen und Geldanlagen gehören auch Immobilien, die allerdings zum einen einen gewissen finanziellen Grundstock voraussetzen. Zum anderen bedeuten Immobilien einen konstanten Zeit- und Geldaufwand, den man sich leisten können muss. Andere Möglichkeiten, etwa Geld anlegen mit ETFs, werden unter anderem deshalb jetzt immer beliebter.
Alternative Geldanlagen
Der Vorteil daran ist, dass die Anlagen weiter gestreut sind, unter anderem in krisensichere Staatsanleihen und Rohstoffaktien, bei denen ein plötzlicher Wertabfall unwahrscheinlich ist, anders als bei spekulativen Unternehmensaktien. In einem Musterportfolio mit ETFs sind aber auch andere Anlagegruppen zu finden, wie etwa Unternehmensanleihen und Aktien Industrieländer. Der Schlüssel eines profitablen Portfolios liegt in der Diversifizierung. Je breiter man seine Investitionen streut, umso risikoärmer ist das ganze. Anders als Investmentfonds investiert man hier sein Geld in einen Markt, nicht in ein spezielles Unternehmen, deren Wert im Falle einer schlechten Bilanz oder einer Herabstufung durch eine Ratingagentur schnell fallen kann. Es ist sogar möglich, seine ETFs selbst zu verwalten, und sich einen kostspieligen Fondsmanager zu sparen. So spart man nicht nur bares Geld, sondern hat auch noch die volle Kontrolle über seine Anlagen. In einer Zeit, in der man nicht weiß, wem man sein Kapital anvertrauen kann, ist das ein unschätzbares Gut.
Autor / Information
Torsten Axthelm
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Axthelm
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