Investmentfonds – die Alternative zu Einzelinvestments
Jede Kapitalanlage hat die Erwirtschaftung einer möglichst hohen Rendite bei möglichst geringem Risiko zum Ziel. Die Frage nach den bestmöglichen Anlagealternativen hierfür ist nicht so ohne Weiteres zu beantworten. Kapitalanlage hat immer auch mit der individuellen Situation und den eigenen Einschätzungen zu tun – und natürlich mit den Kenntnissen und Erfahrungen am Kapitalmarkt. Als allgemeingültige These für eine erfolgreiche Kapitalanlage kann der Grundsatz eines möglichst breit verteilten Risikos angesehen werden. Gerade für Privatanleger, die in der Regel nicht über hohe Kapitalmittel verfügen, eignen sich daher insbesondere Investmentfonds für die Anlage. Fonds können ebenso wie Einzeltitel nach Branchen, Themen oder Regionen ausgewählt werden und ermöglichen durch die erheblichen Kapitalmittel des Fondsmanagements eine sehr viel breitere Streuung als einige wenige Einzeltitel. Dies hat den Vorteil, dass z.B. bei Insolvenz eines Unternehmens nicht gleich ein großer Teil des Investments wertlos wird. Ein weiterer Vorteil des Fondsinvestments liegt in der Tatsache, dass der private Einzelanleger in der Regel nicht permanent die Marktentwicklung beobachten und daraus resultierende Transaktionen initiieren kann. Das Fondsmanagement übernimmt diese Aufgabe und verfügt über das entsprechende Know-how. Natürlich sind diese Leistungen nicht kostenlos – daher ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Anleger sich genau über den Fonds, seine Anlageziele und Risikoneigung, sowie seine Kostenstruktur informiert. Oft werden beim Kauf sog. Ausgabeaufschläge fällig, die jedoch von Bank zu Bank variieren können – gerade Onlinebroker bieten oft rabattierte Ausgabeaufschläge auf bestimmte Fonds an. Auch die Verwaltungsgebühren für das Fondsmanagement können von Fonds zu Fonds erheblich differieren. Wer beim Kauf hohe Aufschläge und dann noch eine saftige jährliche Verwaltungsgebühr zahlt, wird Mühe haben diese Verluste durch Wertzuwächse wieder auszugleichen. Neben diesen Aspekten ist der Kaufzeitpunkt für einen Investmentfonds (wie auch bei Einzeltiteln) entscheidend. Da der Anleger vorher nicht wissen kann, welches der optimale Einstiegszeitpunkt ist, bieten sich sog. Fondssparpläne an. Dies sind regelmäßige (z.B. monatliche) Investments einer festgelegten Summe in einen ausgewählten Fonds, wodurch ein Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosteneffekt) erzielt wird.
Autor / Information
Jörg Pankalla
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: immokredit24
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