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Shishatabak


Shisha Tabak besteht aus Tabakblättern, Melasse, Glycerin und Aromen. Durch die Melasse bekommt er seine spezifische, klebrige Konsistenz, die ihn von herkömmlichem Pfeifen- oder Zigarettentabak unterscheidet. Melasse setzt sich aus Zuckerrohrsirup oder Honig zusammen. Das Glycerin ist hauptverantwortlich für die Rauchentwicklung. Fügt man dem Shisha Tabak also nachträglich Glycerin hinzu, so entsteht mehr Rauch. Die Aromastoffe machen letztendlich das besondere Raucherlebnis des Shisha Tabak aus. In der arabischen Welt wird der Tabak meist ohne Aromen geraucht, was in Deutschland kaum vorkommt. Es gibt unzählige Geschmacksrichtungen, die einen süßen Rauch entstehen lassen. Sehr beliebt sind Fruchtaromen, die entweder tatsächlich aus den Früchten gewonnen oder gänzlich chemisch hergestellt werden. Manchmal ist es auch eine Mischung aus beidem. Das kommt immer auf den Tabak und den Hersteller an. Eine besonders beliebte Shisha Tabak Sorte ist Doppelapfel. Aber auch andere Fruchtaromen werden mit Begeisterung geraucht. Beispiele dafür sind Banane, Orange, Mango, Melone und Kirsche. Andere Geschmacksrichtungen wie Karamell und Lakritze finden ebenfalls großen Anklang. Der süße Rauch kann also mit dem individuellen Lieblingsgeschmack genossen werden.

Wer schon einmal Shisha Tabak gesehen oder angefasst hat, weiß, dass er einen hohen Feuchtigkeitsgehalt hat und somit nicht mit herkömmlichem Tabak zu vergleichen ist. Laut der deutschen Tabakverordnung darf er nur einen Feuchtigkeitsgehalt von 5 Prozent haben und unterscheidet sich so von ausländischem Tabak, der in der Regel zwischen 20 und 40 Prozent Feuchtigkeit beinhaltet. Aus diesem Grund wird der Shisha Tabak in Deutschland von den Rauchern oft selbständig mit Melasse oder Glycerin befeuchtet, um eine stärkere Rauchentwicklung zu erzeugen. Aber das ist Geschmackssache und jeder muss das selbst für sich entscheiden. Einige Mutige stellen gar den ganzen Shisha Tabak selber her. Mit Melasse, Glycerin und Rohtabak ist das theoretisch auch ohne große Vorkenntnisse möglich, auch wenn man dann natürlich auf die zahlreichen Aromen verzichten muss, welche die Tabakindustrie anbietet.

Autor / Information

Elizabeth Bourne


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Elizabeth Bourne
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