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Der Kinderautositz – unterwegs mit einem guten Gefühl


Gerade hat der ADAC seinen neuesten Testergebnisse zum Thema Transportmittel für Kinder veröffentlicht. Diesmal wurden vor allem Fahrradanhänger unter die Lupe genommen und wie nicht anders zu erwarten, konnte der Großteil der getesteten Produkte nicht überzeugen. Das ruft schlechte Erinnerungen wach. Auch die letzten Tests von Kinderwagen, Kinderautositz & Co. waren alles andere als zufriedenstellend. Was die Sicherheit von Kinderwagen betrifft, haben die Ergebnisse sowohl Eltern als auch Hersteller ein wenig aufgerüttelt, aber beim Kinderautositz scheinen Eltern wie Hersteller nachwievor sorglos. Dabei birgt gerade der Kinderautositz erhebliche Risiken für die Gesundheit und Sicherheit unserer Kinder.

Sicherer Kinderautositz – ein leeres Versprechen?

Viele Hersteller überschlagen sich förmlich mit dem Versprechen von Sicherheit und Komfort. Zwar verbessern die Hersteller ihre Produkte von Jahr zu Jahr, trotzdem zeigen unabhängige Tests auch beim Kinderautositz teils gravierende Mängel in puncto Sicherheit. Keines der getesteten Modelle erreichte die Note „sehr gut“, sechs Modelle konnten nur als mangelhaft bewertet werden. Der Kinderautositz-Test von ADAC und Stiftung Warentest zeigte grobe Mängel vor allem beim Seitenaufprallschutz. Der europäische Zulassungstest, den jeder Kinderautositz bestehen muss, gewährleistet in diesem Punkt keine Sicherheit, da er bisher keinen Seitenaufprallschutz vorschreibt. Dieses Manko kann im Ernstfall zu schweren Kopfverletzungen des Kindes führen.
Gut abgeschnitten haben jeweils verschiedene Modelle von Brio, Römer und HTS. Die höchste Bewertung in puncto Sicherheit bekam der Kinderautositz Brio Primo in Verbindung mit dem ISOFIX-System, ein standardisiertes Befestigungssystem zwischen Auto und Kinderautositz. Die Hersteller versprachen Verbesserungen an ihren Produkten vorzunehmen.

Der Weg zum guten Kinderautositz

Trotz der beunruhigenden Testergebnisse können Eltern einen guten Kinderautositz bekommen, wenn sie beim Kauf auf einige Punkte achten. Wichtig ist, sich kompetent beraten zu lassen. Einen kompetenten Verkäufer erkennt man unter anderem daran, dass er nach Größe und Gewicht des Kindes fragt. Ein Kinderautositz muss unbedingt zum Körper des Kindes passen, damit das Kind wirklich geschützt ist. Darüber hinaus sollte sich ein Verkäufer beim Kunden informieren, welches Gurtsystem und Airbags im Auto vorhanden sind, ob ein ISOFIX-System verwendet wird und ob der Kinderautositz auf dem Beifahrersitz stehen soll.
Sinnvoll ist auch den Kinderautositz im eigenen Auto zu testen, ob er gut zu handhaben und einfach und schnell eingebaut werden kann. Eltern sollten sich auch über die Vor- und Nachteile der einzelnen Modelle aufklären lassen, um auf Basis aller Informationen eine sorgfältige Kaufentscheidung zu treffen, die der Sicherheit ihres Kindes zu Gute kommt.

Autor / Information

Regina Richter reginarchtr@googlemail.com


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Regina.Richter
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