Der Tiger in der chinesischen Astrologie
In der Astrologie der Chinesen werden die Sternzeichen auf zwölf Jahre aufgeteilt – ein chinesisches Sternzeichen dauert somit ein Jahr. Jedes einzelne Jahr gehört einem Tier, das auch für das Schicksal des Menschen, der in diesem Jahr geboren wurde, verantwortlich ist. Der Mensch wiederum sollte trachten, so zu werden wie sein tierischer Weggefährte. Die Tiere in den chinesischen Sternzeichen haben sehr ausgeprägte Eigenschaften. Der Tiger beispielsweise ist rebellisch und undiszipliniert. Sein Wesen ist hitzig, tollkühn und verwegen. Er ist ein Revolutionär, ein Schlachtenlenker und ein Führer. Es ist schwer seiner Anziehungskraft zu widerstehen, aber wie manche Führer verdient er nicht immer das Vertrauen, das ihm entgegen gebracht wird. Er ist autoritär, verschafft sich stets Gehorsam und lässt sich nichts befehlen. Er kann sich in seiner ganzen Wildheit für eine Sache aufopfern und wird dabei sogar den Tod nicht scheuen. Andererseits ist er in kleinen Dingen egoistisch und eigensinnig. Hinter seinem kämpferischen Temperament verbergen sich jedoch auch Zartgefühl und ein Hang zur Grübelei. Obwohl er zahlreiche Liebesabenteuer hat, ist er zu großer Liebe fähig, findet aber leider selten sein großes Glück. Gute Partner für den Tiger sind das edle Pferd und der ausgeglichene Drache. Auch der treue Hund passt gut zu ihm. Die Schlange sollte er meiden, denn sie ist zu klug und bringt ihm kein Verständnis entgegen. Auch der Affe ist zu schlau und hätte ein leichtes Spiel, ihn zu betrügen – sei es in der Liebe oder in geschäftlichen Beziehungen. Auf keinen Fall sollte er sich mit einem Büffel einlassen. Dieser würde ihn unerbittlich bis zur Vernichtung bekämpfen. Für die Völker Asiens bedeutet dieses chinesische Sternzeichen höchste Macht und Schutz für das Leben des Menschen, denn ein Tiger im Haus vertreibt drei große Gefahren: Räuber, Feuer und böse Geister. Es darf aber nur ein Tiger im Haus sein, sind es zwei, muss einer weichen.
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Andreas Koch
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Andreas69
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