Budapester Verkehrsbetriebe für Überwachungskameras
Laut einem Bericht der Budapester Zeitung planen die örtlichen Verkehrsbetriebe Überwachungskameras in Verkehrsmitteln zu installieren, um die Sicherheit der Fahrer zu erhöhen. Die Zahl der Fälle von Übergriffen auf Fahrer hat sich allein im letzten Halbjahr auf 48 erhöht. Dieser Wert alarmiert und es wurde dringend Zeit, dort einzuschreiten. Datenschutzbeauftrage aus Ungarn fürchten, dass damit die Persönlichkeitsrechte der Kunden stark eingeschränkt werden. Doch die Videodaten dort werden nur 72 Stunden gespeichert und auch nur innerhalb der Kamera. Von einer echten Überwachung kann nicht die Rede sein, ein Schutz für die Fahrer ist dennoch gegeben.
Diese sehr hohe Zahl der Übergriffe kann einfach nicht ohne Reaktion der Verkehrsbetriebe bleiben. Eine Möglichkeit wäre es, mehr Sicherheitspersonal einzustellen, aus Geldgründen greift man aber lieber auf die Überwachungskamera zurück. Diese sind zudem besser flächendeckend einzusetzen, als das Personal es wäre. In Deutschland funktioniert das auch sehr gut und ohne große Beschwerden. Wer nicht überwacht werden möchte, muss ja nicht mit den Verkehrsbetrieben fahren. Die anderen freuen sich eher über eine großes Stück Sicherheit.
Kriminielle können nun nicht einfach ihre Aggressionen an Fahrtgästen oder Fahrern auslassen, sondern werden dafür zur Rechenschaft gezogen. Man gibt vielleicht ein Stück Privatsphäre auf, doch hier handelt es sich um einen fairen Tausch.
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Lars Bokel
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: bokel
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