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Chiptuning immer mehr in Mode


Besonders bei Kfz, die über einen Dieselmotor verfügen, erfreut sich das Chiptuning SEAT in letzter Zeit immer größerer Beliebtheit. Schließlich sind moderne Dieselmotoren hervorragend für elektronische Chiptuning SEAT Maßnahmen geeignet, was ihrer Bauart geschuldet ist. Dabei muss man allerdings ein Auge darauf werfen, dass der Dieselmotor auch an die Mehrleistung angepasst ist. Vor allem die Wandfestlichkeit der Materialien und das Kühlsystem müssen hier beachtet werden.

So verwenden leistungsreduzierte Modelle einer Kfz Baureihe als Grundlage die gleiche Motor-Variante wie ein Modell, das über ein größeres Motor-Potenzial verfügt. Wobei aus Kostengründen dann sehr oft Kühlsysteme benutzt werden, die geringer dimensioniert sind, beispielsweise wird in der Serie kein Ölkühler verwendet. Eine Einspritzung mit Wasser schafft hier Abhilfe, da diese schlussendlich die Brennraum-, die Ladeluft- und Abgastemperaturen eminent nach unten schrauben lässt.

Wenn man neben dem Chiptuning SEAT über das klassische Motortuning spricht, müssen verschiedene Maßnahmen erfolgen. Beispielsweise der Einbau einer anderen Nockenwelle, damit die Überschneidung verbessert werden kann, die Glättung und Vergrößerung der Ventile, die Glättung und Vergrößerung der Ansaugkanäle, die Veränderung der Gemischaufbereitung mittels der Vergaseranlagen oder Renneinspritzung, ein größerer Ventilhub (dadurch bedingt stärkere Ventilfedern), die Installation von Schmiedekolben bzw. Rennkolben bzw. die Optimierung der Bestands-Kolben mittels Ventiltaschen, dass Abfräsen oder Abschleifen des Zylinderkopfes respektive des Zylinderblocks, damit die Verdichtung erhöht werden kann (dadurch bedingt der Einbau eines verstellbaren Nockenwellen-Antriebes, damit der Höhenunterschied zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle wieder ausgeglichen werden kann).

Hinzu kommt u.a. das Feinwuchten der Kurbelwelle, um eine höhere Drehzahl zu erreichen (eventuell muss die Kurbelwelle auch erleichtert werden), dass Polieren der Pleuel, um Haarrisse zu vermeiden (dabei werden die Pleuel auf das gleiche Gewicht gebracht), der Einbau einer Kolbenbodenkühlung mittels Einspritzung von Öl unter den Kolben, das Einbauen einer geschotteten Ölwanne, was nach Möglichkeit mit einer Trockensumpf-Schmierung gepaart wird, damit man das Panschen der Kurbelwelle in Öl vermeiden kann.

Autor / Information

Elizabeth Bourne


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Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Elizabeth Bourne
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