Die schwere Entscheidung für ein Studium
Es ist nicht einfach heute zu studieren. Seit 2 Jahren bin ich nun Student. Es gibt Studiengebühren, es gibt je nach Wohnort horrende Quadratmeterpreise, die Lebensmittel sind teuer, ich muss einen Haufen Bücher kaufen und so weiter und so weiter. Ich lebe in Bonn, einer schönen Stadt in Nordrhein- Westfalen. Bonn kann sich durchaus sehen lassen, was den Studentenanteil an der Gesamtbevölkerung angeht. Bei ca. 320000 Einwohnern hat Bonn ca. 25000 Studenten. Ein relativ hoher Prozentsatz.
All diese Studenten müssen ihre 500 Euro Studiengebühren und dazu noch ca. 160 Euro Semesterpauschale für Bahnticket, günstiges Essen in der Mensa, etc zahlen. Da wundert es niemanden, wenn sich die Studenten allerorts beklagen. Ohne Aushilfsjob kommt heute nur noch ein Drittel der Studierenden im Köln/Bonner Raum aus. Das bedeutet auf den Punkt gebracht, würden sich alle Studenten in einer Reihe aufstellen, würde nur jeder Dritte ohne Nebenjob auskommen. Ob nun mit Hilfe der Eltern oder auf welche Weise auch immer. Nun kann man natürlich argumentieren, warum muss man auch in Bonn, Köln, Aachen oder Münster studieren? Reichen nicht auch Mainz, Trier oder Koblenz?
Nein, denn wenn man sich schon durch die 13 Jahre lange Schulzeit gequält und dann sein Abitur gemacht hat, dann möchte man auch die bestmögliche weitere Ausbildung genießen. Da kommen dann die Unterschiede zwischen den Universitäten hervor. Viele Unis bieten gute Studiengänge an, aber es gibt eben manche, die bessere Studiengänge anbieten. Daher müssen angehende Studenten die 500 Euro und den damit zusammenhängenden Studentenjob in die Entscheidung, ob man ein Studium beginnt oder nicht, unbedingt eingeplant werden.
Zum Glück gibt es aber zahlreiche Möglichkeiten neben dem Studium sich ein kleines Zubrot zu erarbeiten. Sucht man einen Nebenjob, so findet man in der Regel auch einen. Ob nun als Flyerverteiler, als Barkeeper oder als Werksstudent, eine Möglichkeit bietet sich immer. Nur zugreifen muss man selbst!
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Florian Gillner
Artikel / Pressemitteilung wurde geschrieben von: Gillnus
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